Hepatitis A – wir klären auf!

Von Hepatitis hat sicherlich jeder schonmal gehört, grundsätzlich muss man hierbei aber immer unterscheiden. Bei der Hepatitis gibt es nicht nur eine Form, sondern mehrere Formen. So unterscheidet man zwischen Hepatitis A, B und C. Zudem unterscheidet man bei den Form nochmals durch ihr Erscheinungsbild. Hier in diesem Artikel möchten wir uns ausschließlich mit der Hepatitis A beschäftigen und der Frage nachgehen, was ist Hepatitis A?

Was hilft bei Hepatitis A, wir informieren.

Das ist eine Hepatitis A

Grundsätzlich handelt es sich bei dieser Krankheit um keine Geschlechtskrankheit wie herpes genitalis, gonorrhoe, tripper oder hiv, sondern um ein Virusinfektion. Ausgelöst wird diese Virusinfektion durch den sogenannten RNA-Virus. Das RNA steht hierbei für Ribonukleinsäure. Ausgelöst wird dieser Virus durch Kot oder Urin. Die Übertragung kann hierbei über verschiedene Wege erfolgen.

Neben einer Verunreinigung vom Trinkwasser oder von Lebensmittel oder kann es auch zu einer Übertragung durch ungeschützten Geschlechtsverkehr kommen. In Deutschland ist die Zahl der Vorfälle die offiziell bekannt sind, seit Jahren nicht nur zum Teil rückläufig, sondern auch insgesamt gesehen auf einem niedrigen Stand. So betrug der Höchsstand im Jahr 2000 2780 Fälle und 2016 732 Fälle. Grundsätzlich muss man dazu sagen, die Hepatitis A ist eine meldepflichtige Krankheit. Wird sie also von einem Arzt festgestellt, so muss darüber die zuständige Gesundheitsbehörde informiert werden. Diese leiten die Daten dann wieder zum Robert Koch-Institut weiter.

Dieses kümmert sich dann auch um die Erfassung der Daten. Natürlich werden sich jetzt einige Leser fragen, warum ist die Zahl der Fälle so niedrig? Hierzu gibt es gleich mehrere Erklärungen, neben dem hohen hygienischen Zustand innerhalb der Bevölkerung wie Hände waschen nach dem Toilettengang, geschützten Geschlechtsverkehr, ist dafür vor allem auch das Impfen verantwortlich. Wenngleich man sagen muss, auch das Impfen bietet keinen hundertprozentigen Schutz.

Impfschutz ist wichtig

Wer sich mal seinen Impfausweis anschaut und auch regelmäßig zum Impfen geht, der wird hier Schutzimpfungen gegen das Virus finden. Aus diesem Grund kommt es in Deutschland auch nicht zu so hohen Zahlen, wie man sie zum Beispiel in anderen Ländern wie Russland oder Afrika feststellen kann. Dort mangelt es oft nicht nur bei der Hygiene, sondern vor allem auch an fehlenden Impfungen. Wenngleich man sich aber auch nicht von den Zahlen täuschen lassen darf.

Der Krankheitsverlauf bei einer Hepatitis A ist höchst unterschiedlich, so treten oftmals gar keine Symptome aus und die Heilung erfolgt selbst. Dadurch wird die Dunkelziffer der tatsächlichen Fälle von Hepatitis A auch in Deutschland wesentlich höher sein. Einfach weil die betroffenen Menschen von der Erkrankung nichts gemerkt haben.

So macht sich eine Hepatitis A bemerkbar

Grundsätzlich darf man die Krankheit Hepatitis A aber auch nicht unterschätzen. Den schließlich geht mit einer solchen Hepatitis die Entzündung der Leber einher. Wie bereits schon erwähnt, ist der Krankheitsverlauf höchst unterschiedlich. So reicht hier die Bandbreite von keinen Symptomen bis hin zu Unwohlsein, Übelkeit, Schmerzen im Bauch und Beschwerden im Magen- und Darm Bereich. Es kann aber auch zu einer Gelbsucht kommen. Auch kann die Ausprägung dieser Symptome unterschiedlich stark sein.

Bei Menschen die bereits eine Schädigung der Leber haben oder auch unter den anderen Formen einer Hepatitis leiden, können die Folgen einer solchen Erkrankung weitaus schlimmer sein. Hier kann es auch zu einem teilweisen bis vollständigen Ausfall der Leber kommen, was dann eine Lebertransplantation erforderlich machen würde. Das es sich bei einer solchen Fortentwicklung um eine lebensgefährliche Krankheit handelt, braucht man wohl nicht zusätzlich erwähnen. Bei der Hepatitis A muss man beachten, vom Anstecken bis zum Ausbruch der Krankheit kann es zwei bis sieben Wochen dauern.

In dieser Zeit ist man auch ansteckend, man kann also das Virus an andere Menschen übertragen wenn man bestimmte Schutzmaßnahmen wie regelmäßiges Hände waschen und geschützten Geschlechtsverkehr, gerade bei homosexuellen Männern nicht beachtet. Ist die Krankheit ausgebrochen, so hält diese bis zu einer Ausheilung etwas zwei bis vier Wochen an. Nach dieser Zeit kommt es zu einem Abklingen.

Untersuchung und Behandlung

Gerade im Zusammenhang mit der Hepatitis A muss man wissen, es gibt kein Medikament das für eine Heilung sorgt. Vielmehr kann man durch Medikamente die Symptome in ihrer Stärke begrenzen und den Krankheitsverlauf überwachen.Wobei man auch bei den Symptomen mit der Gabe von Medikamenten erst mal vorsichtig ist.Hier gilt es nämlich, die Leber nicht unnötig zu belasten und damit eine Fortentwicklung der Krankheit zu ermöglichen. Ist man einmal an einer Hepatitis A erkrankt, ist eine weitere Erkrankung nicht mehr möglich.Das ist dem Umstand geschuldet, dass der Körper entsprechende Imun-Stoffe bildet. Die Feststellung ob man unter einer Hepatitis und unter welcher Form man leidet, erfolgt im Rahmen einer Untersuchung vom Blut.

Ob die Erkrankung vorliegt, kann man anhand den Blutwerten, insbesondere an den Werten für Bilirubin, Gamma-GT, GPT und GOT erkennen. Das es sich um eine Hepatitis A handelt, kann man insbesondere am GPT-Wert im Blut erkennen, da dieser Auskunft über die Entzündungswerte der Leber liefert. Bei einer Erkrankung ist dieser natürlich entsprechend hoch.Was ist Hepatitis und wie vorbeugen?

So kann man einer Hepatitis vorbeugen

Damit man nicht an einer Hepatitis A erkrankt, kann man dieser auch vorbeugen. Gerade bei Reisen ins Ausland kommt dieser Vorbeugung eine große Rolle zu. So sollte man stets auf einen vorhandenen Impfschutz achten. Ist dieser schon älter, sollte man eine Auffrischung vom Impfschutz vornehmen. Auch sollte man Speisen nur im gekochten oder in einem geschälten Zustand essen, damit eine Übertragung vom Virus möglichst ausgeschlossen werden kann. Das gilt auch für Kleinigkeiten wie zum Beispiel Eiswürfel aus dem Trinkwasser. Bei Meeresfrüchten, frischem Obst und Gemüse gilt auch vorsicht, am besten ein Verzicht wird hier von Medizinern empfohlen.

Auch sollte man gerade in Ländern mit hohen Zahlen von Hepatitis A vorsichtig beim Trinkwasser sein, am besten verzichtet man darauf und verwendet nur abgepacktes Wasser aus dem Handel. Das gilt dann natürlich aber auch für das Hände waschen oder für das Putzen der Zähne. Sicherlich werden sich jetzt einige Leser denken, das die Umsetzung dieser Empfehlungen mit Aufwand verbunden ist.

Dieser Eindruck ist nicht falsch. Beachtet man diese Hinweise kann man aber davon ausgehen, dass man von seinem Urlaub nur schöne Erinnerungen mitbringt und keine Krankheiten wie eine Hepatitis A. Ob jetzt das Urlaubsland betroffen ist, kann man einfach über die Internetseiten der Behörden, zum Beispiel beim Auswärtigen Amt erfahren.

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