Feigwarzen

Feigwarzen gehören neben, Chlamydien, Herpes Genitalis und Syphilis zu den Geschlechtskrankheiten, die heute auch noch häufig sexuell übertragen werden. Dich wird interessieren, dass Feigwarzen eigentlich recht selten vorkommen. Nach statistischen Schätzungen sind etwa rund 2 % der sexuell aktiven Personen von dieser Erkrankung betroffen. Bei diesen 2 % wird die Ansteckung auch festgestellt und bei den Trägern dieser Viruserkrankung geht man etwa von rund 15 % der Bevölkerung aus. Diese Träger wissen nichts von dem ansteckenden Virus und Dich wird auch interessieren, dass sich jährlich rund 30 Millionen Menschen mit diesen Warzen infizieren.

Wir informieren über Feigwarzen und Behandulngsmöglichkeiten

Was sind Feigwarzen?

Bei dieser ansteckenden Viruserkrankung handelt es sich um Warzen die im Genitalbereich auftreten. Die Fachbezeichnung wird Dich nur am Rande interessieren und hier findet sich der Begriff “Condylomata accuminata“. Übersetzt bedeutet dies, dass es sich um Papillomaviren handelt. Du hast vielleicht auch schon etwas von der Abkürzung gehört, denn HPV ist auch gebräuchlich die Rede von Feigwarzen ist. HPV wird hauptsächlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen und es sind Hautwucherungen die als gutartig gelten. Es geht meist so ab, dass sich als erstes kleine rote Knötchen zeigen. Du wirst Dir schon denken können, dass diese Erscheinung beim Mann und bei der Frau gleichermaßen auftreten können. Männer haben meist diese Hautirritationen am Schaft des Penis und bei Frauen zeigen sich diese kleinen harten Bläschen an der Harnröhren Öffnung. Gefährlich gelten diese HPV Viren nur in einer Ursachenbetrachtung, denn bei Frauen besteht der Verdacht, dass durch diese Viren Gebärmutterkrebs verursacht wird. Somit lässt sich klar erkennen, bei den Warzen dieser Art die unter der Bezeichnung HPV diagnostiziert werden, handelt es sich doch um eine gefährliche Erkrankung.

Was tun bei Feigwarzen?

Die Ansteckung bei Papillomaviren ist schmerz- und reaktionsfrei. Du wirst also solange nichts merken, bis das Du die ersten Bläschen entdeckst, die dann auch weh tun. Viele Betroffene merken nicht einmal genau, dass sie von diesen Warzen befallen sind und daher gibt es auch eine Dunkeziffer der Personen, die HPV erkrankt sind und dies entweder ignorieren oder warten bis die Erkrankung abklingt. Bemerkst Du diese kleinen Knötchen im Genitalbereich, dann ist es ratsam den Arzt aufzusuchen. Zunächst solltest Du den eigenen Hausarzt aufsuchen, der Dir helfen kann diese Krankheit richtig zu diagnostizieren. Natürlich solltest Du auch auf ungeschützten Geschlechtsverkehr verzichten, denn Du kannst deine Partnerin oder deinen Partner anstecken. Der Arzt wird dann Gewebeproben nehmen und genau klinisch untersuchen, ob es sich wirklich um Papillomaviren handelt. Danach wird der Arzt die Behandlung mit Medikamenten einleiten. Wenn die Krankheit wirklich bei Dir diagnostiziert wird, dann sollte auch deine Partnerin oder dein Partner den Arzt aufsuchen. Nur lässt sich eine weitere Ansteckungsquelle ausschließen.

Wie sehen Feigwarzen genau aus?

Das Aussehen der Warzen ist als Knötchen bezeichnet. Die ersten Anzeichen sind etwa stecknadelkopfgroß und die Kuppen sind rotbraun. Wenn Du keine Behandlung dieser kleinen Knötchen bekommst, dann können diese Warzen wuchern und große wie Blumenkohlrosen werden. Diese Warzen können beim Mann am Penisschaft auftreten, am After und an der Eichel. In einigen Fällen wurden auch Wucherungen bis in den After beobachtet. Bei der Frau treten diese Warzen in der Nähe des Harnrröhren Ausgang an der Scheide auf, hier werden meist die kleinen und großen Schmalippen befallen. Auch bei Frauen wird der After und der Anus von diesen Knötchen und Wucherungen befallen.

Wie lange dauert die Feigwarzen Erkrankung?

Die Erkankungszeiten sind sehr individuelle zu betrachten und Du möchtest wissen, wie lange eine Therapie dauert? Die Therapien dieser Erkrankung sind langwierig und auch die Eigentherapie der Warzen ist möglich. In der Regel gehen Fachleute etwa von 4 bis 6 Wochen Behandlungen aus. Die Behandlung der Warzen im Genitalbereich gehört in fachlich geschulte Hände und es gibt unterschiedliche Therapien. Die Therapie ist dann abgeschlossen, wenn keine Viren mehr nachgewiesen werden können und die Ansteckungsgefahr vorüber ist.

Selbsttest von Feigwarzen

Der Selbsttest bei diesen Warzen oder Knötchen ist einfach zu beschreiben. Wenn Du deine Hygiene ernst nimmst, dann wirst Du auch deine Genitalien täglich kontrollieren und Knötchen der beschriebenen Form sofort feststellen. Das betrifft Deine Wahrnehmung als Frau oder Mann. Auch leichte stechende Schmerzen, die mit diesen Hautirritationen zusammen festgestellt werden, können für Dich als Selbsttest gelten. Dann wird es Zeit zu handeln und den Arzt aufzusuchen. Nur der Arzt kann Gewissheit geben, dass es sich bei Deinen Pickeln nicht um Papillomaviren handelt.

Feigwarzen Ursachen

Auslöser für diese Warzen sind Papillomaviren oder kurz gesagt HPV. Ungeschützter Geschlechtsverkehr gilt als Übertragungsort und diese Viren werden nicht über Handtücher, den Händedruck oder andere Handlungen übertragen werden. Auch die Übertragung bei Neugeborenen ist bekannt, denn Frauen die mit diesen HPViren befallen sind, können während der Geburt die Viren an das Neugeborene weiter geben. Bekannt sind rund 90 HPViren und diese wiederum sind ursächlich für 50 bekannten Warzen Arten. Alle Viren dieser Spezies stehen in Verdacht Krebs beim Mann und der Frau zu verursachen.

Verlauf und Entstehung von Feigwarzen

Risse, Hautirritationen und Verletzungen der Schleimhäute im Genitalbereich sind ursächlich auch Übertragungsrisiken. Nicht jede Virus Infektion löst Warzenbildung aus und das wird Dich interessieren. Mangelnde Körperhygiene kann zur Warzenbildung führen und HPViren in ihrem Wachstum begünstigen. Du wirst Dir das Szenario so in etwa auch denken können. Du musst aber auch wissen, dass diese Viren durch eine Immunschwäche des Körpers ebenfalls zu Wucherungen führen kann und das sind begünstigende Faktoren für diese Erkrankung.

Verlauf der Viren Infektion

Nach der Ansteckung dauert es etwa ein bis zwei Wochen bis Du etwas merkst. Dann kommt zu Beschwerden und den beschriebenen Hautrötungen. Diese kleinen Knötchen bilden sich meist in Zusammenhang mit kleineren Blutungen, die Du über das Jucken und das Reiben an den Stellen erzeugen kannst. Somit steht auch die Inkubationszeit fest, die in der Regel 1 bis 2 Wochen besteht.

Behandlung der Feigwarzen

Genitalwarzen oder eine festgestellte HPViren Ansteckung kann unter Umständen auch von Dir selbst als Eigentherapie behandelt werden. Die Eigentherapie ist aber unter zur Hilfenahme der ärztlichen Begleitung zu suchen. Die Apotheke ist nicht die richtige Adresse, damit Du mit eigens gekauften Mitteln, diese Warzen behandeln kannst. Die ärztliche Therapie wird zusammen mit dem Facharzt, dem Urologen oder bei Frauen mit dem Gynäkologen abgestimmt. Die Behandlungsmethode ist auch vom Befall und der Stärke der Erkrankung mit Feigwarzen entsprechend vorzunehmen. Es gibt sogar ärztliche Spezialisten, die sich mit dem Thema Feigwarzen ausschließlich beschäftigen. Du kannst somit den ärztlichen Rat suchen und findest auch den Spezialisten, der Dir wirklich hilft.Feigwarzen bildlich dargestellt

Behandlungsmethoden bei Feigwarzen

Du musst wissen, dass es in der Regel zwei Behandlungslinien bei der Behandlung von Feigwarzen gibt. Es gibt dabei die Symptomatische Behandlung und die Ursächliche Behandlung. Hierbei geht nicht um die Entscheidung der Eigentherapie oder einer professionellen Therapie, sondern die Kausale Feigwarzen Therapie und bei einer symptomatischen Behandlung von Feigwarzen, um die operativen Entfernung der Feigwarzen und bösartiger Tumore. Hier gibt es gegen Feigwarzen auch die chemotherapeutische Behandlung und gerade im Anfangstadium der Erkrankung mit Feigwarzen, steht auch die Möglichkeit der Eigentherapie unter ärztlicher Aufsicht noch in greifbarer Nähe, der wirkungsvollen Behandlungsmethoden.

Feigawarzen Eigentherapie

Du als betroffener Patient kannst im Rahmen der Eigentherapie, mit einer speziellen Lösung die kleinen Feigwarzen über mehrere Wochen selbst behandeln. Das geht auch mit speziellen Cremes und die Wirkstoffe gegen Feigwarzen sind, Inteferon, Imiquimod, oder Cremes mit Phodophyllotoxin. Diese Lösungen und Cremes mit diesen Inhaltsstoffen führen zu einem Absterben der Feigwarzen, jedoch ist die Behandlung langwierig.

Die ärztliche Therapie bei Feigwarzen

Innerliche Feigwarzen lassen sich nicht einfach über eine Therapie mit Lösungen und Cremes besiegen. Du musst dann ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und gerade bei starkem und innerlichen Befall, solltest Du Dich einem ärztlichen Eingriff unterziehen. Etwa die Vereisung mit Stickstoff, die operative Entfernung von Feigwarzen und die Nutzung von Trichloressigsäure gehören zu diesen Therapien. Du kannst auch auf eine Lasertherapie hoffen, die dann das befallene Gewebe verödet und die Feigwarzen absterben lässt.

Die Prognose sowie die Heilungsaussichten bei Feigwarzen

Die Prognose sagt aus, das bislang keine Therapie ausreichend ist um HPViren vollständig zu beseitigen. Diese Genitalwarzen können immer wieder kehren und auch nach einer vermeintlich erfolgreichen Behandlung kann es bei Dir wieder zur Warzenbildung kommen. Gerade die operativen Methoden zeigen statistisch, dass etwa 75 % der Betroffenen Personen diese Warzen wieder bekommen können. Wichtig ist daher nach einer Erkrankung und einer erfolgreichen Behandlung, dass Du die Kontrolle und entsprechende Untersuchungen vornehmen lässt.

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