Erektionsstörungen in jungen Jahren – Ursachen & Auslöser

Bei vielen wird eine Erektionsstörung, oder eine erektile Dysfunktion, wie sie im Fachjargon genannt wird, noch als Schwäche angesehen. Tatsächlich ist es aber so, dass eine Erektionsstörung absolut nichts mit fehlender Männlichkeit zu tun hat. Die Gründe liegen, entgegen der allgemein gültigen Meinung, oftmals im psychischen Bereich. Diese spielen auch (meistens) bei einer Erektionsstörung mit 20 eine Rolle.

Um hinter die Ursache für eine Erektionsstörung zu kommen, sollte man auf jeden Fall den Hausarzt kontaktieren. Die erste und wichtigste Stelle, um gegen das Problem vorzugehen. Scham ist hierbei absolut nicht angebracht. So gilt es herauszufinden, welche Gründe hinter der Erektionsstörung stecken. Diese können je nach der persönlichen Lebenslage, psychischer oder physischer Natur sein.

Erektionsstörung mit 20

Erektionsstörung mit 20- Kein Grund zum Schämen

In Deutschland, so hat eine Studie ergeben, sind in der Altersgruppe der 20 bis 30-jährigen rund 4 Prozent betroffen. Wobei es keineswegs von versagender Manneskraft zeugt, dass der Mann seinen Mann nicht mehr stehen kann. In den meisten Fällen, wird in solch einer Situation darüber geschwiegen, anstatt den Weg zum Arzt anzutreten. Wobei hinter einer Erektionsstörung, die unterschiedlichsten Ursachen stecken können. Um herauszufinden ob der Auslöser eine physische oder eine psychische ist, bedarf es den Rat des Hausarztes und in weiterführender Folge des Facharztes.

Psychische Auslöser für eine Erektionsstörung mit 20 – Stress lass nach!

In der heutigen Zeit, wo die tagtäglichen Aufgaben ein schier unglaubliches Ausmaß angenommen haben, stellt Stress, der sich aus den unterschiedlichsten Zuständen zusammensetzen kann, den Hauptauslöser Nummer Eins dar. Die Aufgaben, die man im Job zu bewältigen hat, dazu die Familie die ebenso nach ihrem Recht verlangt, summieren sich und sorgen dafür, das die Potenz des Mannes vermindert ist. Spätestens dann sollte man einen Arzt kontaktieren, wenn in 50 % der Fälle keine Erektion oder keine ausreichende erreicht wurde. Oftmals liegt nur ein zu niedriger Testosteronspiegel vor, welches leicht behoben werden kann.

Burnout und andere psychische Ursachen

Wer schon einmal ein Burnout erlitten hat, gehört zu den sogenannten Risikopatienten. Um dem Burnout und seinen Begleiterscheinungen wie es zum Beispiel Depressionen sein können, entgegenzuwirken, werden nur allzu leicht irgendwelche Antidepressiva verschrieben. Je nachdem welches Medikament verschrieben wird, können diese unterdrückend auf die Libido des Mannes einwirken. Man sollte also nicht gleich zu jedem Medikament Ja und Amen sagen, sondern sich am besten selbst informieren, welches Medikament auf welche Art und Weise wirkt und ob eines davon, Auswirkung auf die Potenz haben.

Potenzstörung in jungen Jahren

Viagra und Co.

Zum zwischenzeitlichen Bedarf und bei physischer Eignung, kann auch das eine oder andere potenzfördernde Medikament, das vom Arzt verschrieben wurde, eingenommen werden. Von im Internet angebotene Billigimporten ist abzuraten. Diese haben bereits mehrere Todesopfer aufgrund der nicht korrekten Zusammensetzung gefordert. Abgesehen davon muss der Arzt zuvor feststellen können das keine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems vorliegt. Potenzfördernde Mittel wie Cialis oder Viagra verdünnen das Blut und sorgen so, das das Herz-Kreislaufsystem, über die Maßen belastet wird. Bei einer Herzerkrankung kann dies fatale Folgen haben.

Neurologische und physische Störungen

In selteneren Fällen liegen neurologische Störungen vor. Diese werden mittels eines CT ermittelt. Wobei es hierbei ausreichende medizinische Maßnahmen gibt, um diese zu beseitigen.

Erektionsstörungen mit 20 können auch dann auftreten, wenn eine gesundheitliche Erkrankung vorliegt. So ist dies der Fall, wenn eine Herzwand verdickt ist oder eine Arterienverengung vorliegt und so das Blut nicht mehr in ausreichendem Maße transportiert werden kann. Dies ist noch kein Grund in Panik zu verfallen. Auch hierbei erfolgen medikamentöse Behandlungen.

Fazit

Eine Erektionsstörung mit 30 oder auch im jüngeren Alter ist kein Grund zum Verzweifeln. Es stellt auch keine mangelnde Männlichkeit dar. Eine adäquate und fachlich korrekt Behandlung kann diese aber schnell beseitigen.

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Aleksandre Guram
Aleksandre Guram begann sein Medizinstudium an der Tbilisi State Medical University, brach dieses jedoch früh ab. Dennoch begeistert von Medizin, Gesundheit und Sport begann er zu schreiben. Blogs, Editorials, Analysen, Testberichte zu Supplements. Er fand seine Passion im Autor-Dasein, nicht zuletzt, weil ihm dies ein standortunabhängiges Arbeiten ermöglicht.


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